Bestellvorschlag und NOS-Artikel: Nie wieder leere Regale bei Dauerläufern

Fachartikel zu Lagerverwaltung, Inventur, Warenwirtschaft und Kasse.
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clairetaylor
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Bestellvorschlag und NOS-Artikel: Nie wieder leere Regale bei Dauerläufern

Beitrag von clairetaylor »

Leere Regale kosten Umsatz, volle Lager kosten Geld. Dazwischen liegt die Frage, die sich jeder Händler täglich stellt: Was muss ich jetzt nachbestellen? Statt die Bestände Artikel für Artikel durchzugehen, kann die Warenwirtschaft diese Arbeit übernehmen. In LAGER 6000 heißen die Werkzeuge dafür Bestellvorschlag und NOS-Artikel.

Was bedeutet NOS?
NOS steht für „Never out of Stock“ – Artikel, die immer vorrätig sein sollen. Das sind die Dauerläufer, nach denen Kunden gezielt fragen: Verbrauchsmaterial, Standardgrößen, Ersatzteile, Grundsortiment. Wird ein solcher Artikel als NOS gekennzeichnet, behält das Programm ihn bei der Bestellplanung automatisch im Blick.

Der Bestellvorschlag je Artikel
Für jeden Artikel lässt sich ein Bestellvorschlag hinterlegen: Ab welchem Bestand soll nachbestellt werden, und in welcher Menge? Im Dialog „Eingabe Bestellvorschlag“ sehen Sie dazu den aktuellen Lagerbestand und können Menge, Einkaufspreis und einen gewünschten Liefertermin als Kalenderwoche angeben. Ist der Artikel schon in der Bestellliste, wird die Menge auf Wunsch einfach hinzuaddiert.

Saisonware berücksichtigen
Nicht jeder Artikel läuft das ganze Jahr gleich. Für NOS-Artikel lassen sich deshalb Sommer- und Wintersaison mit Zeitraum festlegen. So wird Gartenzubehör im Sommer nachbestellt, aber nicht im Januar.

Vom Vorschlag zur Bestellung
  • Mit „Alle NOS Artikel prüfen und ggf. in Bestellliste einfügen“ prüft das Programm alle gekennzeichneten Artikel auf einmal und legt fehlende Mengen in die Bestellliste.
  • Einzelne Artikel können Sie zusätzlich direkt mit „Artikel in Bestellung“ hinzufügen.
  • In der Bestellliste wählen Sie den Lieferanten, passen Mengen, Preise und Liefertermine an und drucken den Bestellschein.
  • Beim Wareneingang wird die Bestellung abgehakt, und der Bestand stimmt wieder.
Damit der Vorschlag stimmt
  • Bestände aktuell halten: Ein Bestellvorschlag ist nur so gut wie der Lagerbestand. Wareneingänge und Verkäufe zeitnah buchen, Differenzen bei der Inventur bereinigen.
  • Lieferanten zuordnen: Wenn jeder Artikel seinen Lieferanten hat, landet er gleich auf dem richtigen Bestellschein.
  • Grenzwerte regelmäßig prüfen: Ändert sich der Abverkauf, sollten Mindestbestand und Bestellmenge mitwandern. Auswertungen zu Abverkauf und Lagerumschlag helfen dabei.
Fazit
Bestellvorschlag und NOS-Kennzeichen nehmen Ihnen die tägliche Bestandskontrolle ab: Dauerläufer bleiben verfügbar, und es wird nur nachbestellt, was wirklich fehlt. Den größten Effekt hat es, wenn Bestände und Lieferanten sauber gepflegt sind. Mehr zur Warenwirtschaft finden Sie auf der Seite Lagersoftware und zur Bestandsführung mit Kasse unter Bestandsverwaltung.
Über den Autor
Claire Taylor, Inhaberin von TaylorCom Softwareentwicklung, Hummelweg 6, 32549 Bad Oeynhausen – Hersteller der Lagersoftware LAGER 6000 und der Kassensoftware QuickKasse.
Hinweis: Dieser Fachbeitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Bei Fragen zu TSE, Kassenführung und Steuern wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater. Telefon 05731 259 42 48 · E-Mail support@winlager.de
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