Hardware
Kundendisplay an der Kasse: 7-Zoll-HDMI-Monitor statt teurer Spezialanzeige
Von TaylorCom Softwareentwicklung Lesezeit: 5 Minuten
Kurz gesagt: Als Kundendisplay reicht ein handelsüblicher 7-Zoll-Monitor mit HDMI-Anschluss für ca. 50–60 €. Voraussetzung ist ein freier HDMI-Ausgang am Kassen-PC. QuickKasse zeigt darauf die gebuchten Positionen und die Summe. Nach dem Kassieren kann der Monitor einen QR-Code anzeigen, mit dem der Kunde seinen Bon aufs Handy holt.
Früher war das Kundendisplay ein eigenes Gerät: zwei Zeilen Text, Anschluss über eine serielle oder USB-Schnittstelle, oft teurer als gedacht. Heute geht es einfacher. Ein kleiner Monitor zeigt deutlich mehr und kostet weniger. Deshalb verkaufen wir kein eigenes Kassendisplay mehr, sondern empfehlen einen normalen HDMI-Monitor.
Was der Kunde auf dem Monitor sieht
- Bonliste: alle gebuchten Artikel mit Menge und Preis, wie auf dem Kassenbon.
- Letzte Buchung: der zuletzt gescannte Artikel groß in der Mitte.
- Summe: der Gesamtbetrag gut lesbar am unteren Rand.
- Werbung im Leerlauf: Wenn gerade nicht kassiert wird, zeigt der Monitor auf Wunsch Ihre eigenen Werbebilder.
Neu: der digitale Bon per QR-Code
Nach dem Kassieren zeigt der Monitor einen QR-Code. Der Kunde scannt ihn mit der Handykamera – ohne App – und sieht seinen Bon sofort im Browser: mit allen Positionen, der Mehrwertsteuer und den TSE-Daten. Er kann den Bon als PDF speichern.
Dabei wird nichts hochgeladen. Der komplette Bon steckt im QR-Code selbst, auf keinem Server liegen Kundendaten. Ist dem Verkauf ein Kunde zugeordnet, druckt QuickKasse den Bon wie gewohnt auf Papier.
Ein elektronischer Beleg ist zulässig, wenn der Kunde damit einverstanden ist. Wer den QR-Code scannt, nimmt den Beleg digital entgegen – der Bondrucker bleibt für alle anderen Kunden im Einsatz. Was ein Bon enthalten muss, steht im Beitrag KassenSichV und TSE.
Welcher Monitor passt?
- Größe: 7 Zoll reichen für Bonliste, Summe und QR-Code. Größere Monitore gehen auch, brauchen aber mehr Platz auf dem Tresen.
- Anschluss: HDMI. Der Monitor wird wie ein zweiter Bildschirm angeschlossen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kassen-PC einen freien HDMI-Ausgang hat.
- Strom: Viele kleine Monitore werden über USB mit Strom versorgt. Dann genügt ein freier USB-Anschluss am PC.
- Aufstellung: Hochkant aufgestellt passt besonders viel von der Bonliste auf den Schirm. Ein kleiner Standfuß oder eine Halterung zum Kunden hin reicht.
- Preis: Passende 7-Zoll-HDMI-Monitore gibt es zum Beispiel bei Amazon für etwa 50–60 €.
Einrichten in drei Schritten
- Monitor per HDMI an den Kassen-PC anschließen und mit Strom versorgen.
- In den Windows-Anzeigeeinstellungen „Diese Anzeigen erweitern“ wählen und bei hochkant aufgestelltem Monitor die Ausrichtung auf „Hochformat“ stellen.
- In QuickKasse den zweiten Bildschirm als Kundenanzeige auswählen. Bei Fragen hilft unser Support – auch per Fernwartung.
Häufige Fragen
Brauche ich ein spezielles Kassendisplay?
Nein. Ein handelsüblicher Monitor mit HDMI-Anschluss reicht. Ein 7-Zoll-Gerät kostet etwa 50–60 € und zeigt mehr als die alten zweizeiligen Kundendisplays.
Was muss der Kassen-PC mitbringen?
Einen freien HDMI-Ausgang für das Bild und meist einen freien USB-Anschluss für den Strom des Monitors. Windows erkennt den Monitor als zweiten Bildschirm.
Werden beim digitalen Bon Kundendaten auf einem Server gespeichert?
Nein. Der gesamte Bon steckt im QR-Code. Das Handy des Kunden zeigt ihn direkt an, es wird nichts hochgeladen.
Fazit
Ein 7-Zoll-HDMI-Monitor ist das günstigste und vielseitigste Kundendisplay: Bonliste, Summe, Werbung im Leerlauf und der digitale Bon per QR-Code. Alles zur Hardware an der Kasse finden Sie im Shop – und was beim Bondrucker zählt, im Beitrag Bondrucker und Thermopapier.
