Hardware
Bondrucker und Thermopapier: Was Sie beim Kauf beachten sollten
Von TaylorCom Softwareentwicklung Lesezeit: 5 Minuten
Der Bondrucker ist das Gerät, das an der Kasse am häufigsten arbeitet. Seit der Belegausgabepflicht druckt er bei jedem Verkauf – es sei denn, der Kunde nimmt einen elektronischen Beleg. Umso wichtiger, dass er zuverlässig, schnell und sparsam ist.
Thermodruck: keine Tinte, kein Farbband
Fast alle Bondrucker drucken thermisch: Ein Druckkopf erhitzt spezielles Papier, das an diesen Stellen dunkel wird. Es gibt keine Patronen und kaum Verschleißteile. Die einzigen laufenden Kosten sind Papierrollen.
Die wichtigsten Kriterien
- Papierbreite: 80 mm ist Standard an der Ladenkasse und bietet Platz für alle Pflichtangaben samt TSE-Daten. 58 mm gibt es für mobile Geräte; dort wird der Bon lang und schmal.
- Automatischer Abschneider: Spart Zeit und sieht ordentlich aus. Bei Geräten ohne Abschneider wird das Papier abgerissen.
- Anschluss: USB für einen Kassenplatz, Netzwerk (LAN), wenn mehrere Kassen auf einen Drucker zugreifen oder der Drucker woanders steht.
- Kassenladen-Anschluss: Die meisten Bondrucker öffnen die Kassenlade über eine eigene Buchse. Dann braucht die Kassenschublade keinen eigenen Anschluss am PC.
- Windows-Treiber: Ein Drucker mit normalem Windows-Treiber lässt sich mit jeder Software nutzen.
QuickKasse druckt über den Windows-Treiber auf jeden eingestellten Bondrucker. Das Bonlayout passen Sie im Bondesigner an – Logo, Kopftext, Werbezeile am Ende. Passend dazu gibt es unseren Thermo-Bondrucker mit USB.
Das richtige Papier
Thermopapier ist nicht gleich Thermopapier. Achten Sie auf:
- Phenolfrei: Bisphenol A ist in der EU seit 2020 in Thermopapier verboten, auch Bisphenol S ist umstritten. Gutes Papier ist phenolfrei und so gekennzeichnet.
- Haltbarkeit: Standardpapier verblasst nach einigen Jahren, vor allem bei Wärme und Licht. Bewahren Sie wichtige Ausdrucke wie Z-Bons nicht im Schaufenster auf – besser ist die elektronische Archivierung in der Kasse.
- Rollenmaße: Breite, Durchmesser und Kerngröße müssen zum Drucker passen. Wer viel druckt, spart mit größeren Paketen, etwa 40 Rollen à 80 Meter.
Papier sparen
Kurze Kopf- und Fußtexte, ein kleines Logo und kein zweiter Bon bei Barzahlung – das summiert sich. In QuickKasse lässt sich einstellen, ob nur bei Bar- oder nur bei Kartenzahlung gedruckt wird und ob bei Kartenzahlung ein zweiter Bon kommt.
Fazit
Ein 80-mm-Thermodrucker mit Abschneider, USB und Kassenladen-Anschluss deckt die meisten Läden ab. Dazu phenolfreies Papier in passender Größe – und der Drucker läuft jahrelang. Was alles auf den Bon gehört, steht im Beitrag KassenSichV und TSE.
