Bestelleinheit und Lagereinheit bei Lieferanten mit Gebinden abbilden?
Bestelleinheit und Lagereinheit bei Lieferanten mit Gebinden abbilden?
Wir beziehen mehrere Pflege- und Haushaltsartikel bei einem Lieferanten, der nur in Gebinden liefert, etwa Karton mit zwölf Stück oder Palette mit vierzig Kartons. Im System führen wir die Artikel aber als Einzelstück mit eigenem Mindestbestand. Beim Bestellvorschlag entstehen dadurch krumme Bestellgrößen und beim Wareneingang müssen wir manuell auf Gebinde umrechnen, was bei drei Standorten fehleranfällig ist. Wie bildet ihr Bestelleinheit gegenüber Lagereinheit sauber ab, ohne den Bestand zu verfälschen? Lässt sich beim Lieferanten ein Umrechnungsfaktor hinterlegen und wird dieser im Wareneingang per Scanner korrekt aufgelöst?
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clairetaylor
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Re: Bestelleinheit und Lagereinheit bei Lieferanten mit Gebinden abbilden?
Ursache ist die unterschiedliche Einheit: Bestand und Mindestbestand laufen in Einzelstück, Bestellung und Lieferung in Karton oder Palette. Führen Sie den Bestand konsequent in Stück weiter und buchen Sie Ein- und Ausgänge immer über die Tasten E und A, nicht durch direktes Ändern der Anzahl, sonst entsteht kein Beleg und keine Bewegung. Pflegen Sie im Reiter Matrix zusätzlich zur Einzel-EAN die Gebinde-EAN des Kartons und erstellen Sie bei Bedarf Gebindeetiketten über Etiketten drucken und Barcode EAN13 erstellen. Setzen Sie den Bestellvorschlag je Artikel über das Menü Bestellvorschlag und prüfen Sie NOS-Artikel, fügen Sie den Artikel über Artikel in Bestellung hinzu und runden Sie die Menge per Zifferntasten auf volle Gebinde auf, den Gebindehinweis tragen Sie im Feld Vermerk ein. Beim Wareneingang offene Bestellung aufrufen, im Modus Eingang EAN suchen scannen und Menge in Stück kontrollieren, danach Bewegungen zum Artikel prüfen. Ein automatischer Umrechnungsfaktor beim Lieferanten ist nicht beschrieben.