MHD-Ware bei Stichtagsinventur mit Scanner korrekt trennen und ausbuchen?

Stichtagsinventur, permanente Inventur, Zähllisten und Inventur mit dem Scanner.
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KampmannVersand
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MHD-Ware bei Stichtagsinventur mit Scanner korrekt trennen und ausbuchen?

Beitrag von KampmannVersand »

Wir betreiben Hauptlager und Außenlager mit zusammen rund 12000 Artikeln, davon etwa ein Drittel mit MHD und Chargenführung. Bei der letzten Stichtagsinventur haben wir mit zwei Handscannern gezählt und alle Bestände zunächst pauschal erfasst. Erst beim Abgleich fiel auf, dass mehrere Chargen bereits abgelaufen waren und eigentlich gesperrt gehört hätten. Wie trennt ihr beim Scannen sauber zwischen verkaufsfähiger Ware und abgelaufener oder gesperrter Ware, ohne den Zählfluss zu stoppen? Erfasst ihr Sperrbestände auf separaten Zähllisten oder direkt mit Statuskennzeichen am Scanner? Und wie dokumentiert ihr die anschließende Ausbuchung als Verlust revisionssicher für den Steuerprüfer?
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clairetaylor
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Re: MHD-Ware bei Stichtagsinventur mit Scanner korrekt trennen und ausbuchen?

Beitrag von clairetaylor »

Ursache ist die pauschale Zählung ohne getrennte Lagerorte und ohne Vorprüfung des Verfallsdatums, dadurch vermischen sich verkaufsfähige und gesperrte Chargen im IST. Bewährt hat sich eine getrennte Lagerort- und Unterlager-Inventur für Hauptlager und Außenlager mit jeweils zwei Durchgängen. Zuerst verkaufsfähige Ware mit Mobiler Scanner - Inventur oder Livescan erfassen, danach abgelaufene und gesperrte Ware auf einer separaten Zählliste scannen und am Regalplatz deutlich mit Sperretikett kennzeichnen, der Zählfluss bleibt so erhalten. Vor dem Stichtag unter Bewegungen Ablaufdatum Verfallsdatum vom Wareneingang und im Reiter Infos zum Artikel das Verfallsdatum prüfen. Die echte Inventur lässt IST SOLL überschreiben, die Sperrmengen danach nicht direkt in der Anzahl ändern, sondern immer über Warenausgang starten und Warenausgang abschließen ausbuchen, sonst entsteht kein Beleg. Zur Dokumentation unter Bewegungen zum Artikel Zeitraum wählen, Liste und Warenausgang drucken sowie CSV Export sichern. Die steuerliche Behandlung des Verlustes bitte mit dem Steuerberater klären.
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