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Angebrochene Kartons bei Stichtagsinventur mit Scanner erfassen?
Verfasst: Mo 5. Okt 2026, 10:43
von EichlerVersand
Wie tragt ihr angebrochene Verpackungen ein, schätzt ihr die Stückzahl oder wiegt ihr sie aus? Bei uns gibt es ständig Stress wegen größerer Differenzen im Kleinteilelager.
Re: Angebrochene Kartons bei Stichtagsinventur mit Scanner erfassen?
Verfasst: Mo 5. Okt 2026, 18:06
von clairetaylor
Ursache für eure Differenzen ist meist das Schätzen bei angebrochenen Gebinden. Das Programm vergleicht SOLL mit IST als Stückzahl, da hilft keine Schätzung. Geht so vor: Druckt vorab über Drucken > Inventurliste erstellen die Zählliste. Aktiviert in Inventur die Option Beim Livescan nach Stückzahlen fragen. Scannt im Feld Livescan den Barcode des angebrochenen Kartons, gebt die exakt gezählte Restmenge ein und bestätigt mit Enter. Der Treffer wird im Raster hochgezählt, die IST-Spalte zeigt die Scannermenge, Differenz wird farbig markiert. Unbekannte EAN werden rot mit EAN nicht vorhanden markiert, dann EAN im Stamm prüfen. Nach Daten laden über Daten laden und Liste aktualisieren alle Differenzen in der Datenanzeige prüfen, zweite Zählung bei Abweichern. Erst danach Datensicherung und Lagerbestand anhand dieser Liste aktualisieren. So bekommt ihr saubere Stückzahlen auch im Kleinteilelager.
Re: Angebrochene Kartons bei Stichtagsinventur mit Scanner erfassen?
Verfasst: Mo 5. Okt 2026, 18:16
von zbraun
Bei uns zählt einer laut und der andere tippt am Scanner, schätzen tun wir gar nicht mehr. Angebrochene Kartons machen wir ganz auf, zählen Stück für Stück und geben die Zahl dann direkt ein. Kleinteile kippen wir kurz aus und zählen nach. Dauert etwas länger, aber seitdem passt es bei uns deutlich besser und der Stress ist weg.